Spielplätze für alle

Kinder mit einer Behinderung wollen spielen wie alle Kinder. Spielplätze fördern nicht nur den Spieltrieb, sondern auch die physischen und psychischen Fähigkeiten. Auf einem Spielplatz entfaltet sich zudem das Sozialverhalten, was eine wichtige Vorbereitung auf die Zukunft ist. Von diesen bedeutsamen Möglichkeiten des Spiels sollen alle Kinder profitieren können. Daher müssen Spielplätze hindernisfrei sein und Spielgeräte bieten, bei denen auch Kinder mit einer Behinderung aktiv am Spiel teilnehmen können, damit sie mit ihren Geschwistern und Freunden mitspielen können. Spielplätze für alle: ob Klein oder Gross, mit oder ohne Behinderung! 

Mit den "Spielplätzen für alle" trägt die Stiftung Denk an mich langfristig und nachhaltig zur Integration von Menschen mit einer Behinderung in den gesellschaftlichen Alltag bei. Das gemeinsame Spiel zwischen Kindern mit unterschiedlichen Fähigkeiten baut Berührungsängste ab und sorgt dafür, dass mentale Barrieren gar nicht erst entstehen. Schranken beseitigen – im Alltag, auf dem Spielplatz, im Kopf! 

Unterstützt wird sie dabei vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB), der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und der Schweizerischen Fachstelle für behindertengerechtes Bauen. Nur dank einem grosszügigen Legat von Monika Wirz-Römer (Künstlername: Monica Morell) kann Denk an mich die Integration von Menschen mit einer Behinderung auf Spielplätzen ermöglichen. 

Das Projekt wurde am 18. Mai 2011 feierlich mit der Eröffnung des ersten "Spielplatzes für alle" in Unterwasser im Toggenburg lanciert. TELE TOP war an der Eröffnung dabei.