Mariano Tschuor ist neuer Stiftungsratspräsident von Denk an mich

Zürich, 1. Dezember 2015 - Der Stiftungsrat hat Mariano Tschuor zum neuen Präsidenten der Stiftung Denk an mich ernannt. Er tritt die Nachfolge von Iso Rechsteiner an, der beschloss, sich selbständig zu machen. Er verliess die SRG und die Stiftung Denk an mich Ende Juli 2015.

 

Anlässlich der Stiftungsratssitzung vom 27. November 2015 wurde Mariano Tschuor einstimmig gewählt. Der 57-Jährige arbeitet seit 1982 für die SRG, zuerst als Redaktor bei Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) in Chur. Danach war er 13 Jahre lang in verschiedenen Programmfunktionen beim damaligen Schweizer Fernsehen in Zürich tätig. Zurück in Graubünden war er zuerst Chefredaktor und später Direktor von RTR und Mitglied der nationalen Geschäftsleitung der SRG. Heute leitet er interimistisch die Unternehmenskommunikation und Public Affairs und den Bereich Märkte und Qualität in der Generaldirektion. Mariano Tschuor hat Einsitz in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien. Darunter gehören verschiedene Engagements in Institutionen, die sich der Integration und Teilhabe verpflichtet haben. Die Annahme zur Wahl zum Stiftungsratspräsident ist deshalb für Mariano Tschuor eine natürliche Konsequenz: „Ich stelle mich gerne und aus Überzeugung für das Amt des Präsidenten zur Verfügung, weil Integration ein Hauptpfeiler unserer Gesellschaft ist. Integration heisst Partizipation, heisst Teilhabe. In einer aufgeklärten Gesellschaft darf es nicht zu Ausgrenzungen kommen. Auch nicht von Menschen, die mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung zu leben haben. Integration und Solidarität sind für mich jene Schlüsselworte, die eine humane Gesellschaft kennzeichnen.“


Iso Rechsteiner präsidierte die Stiftung vier Jahre. Er setzte höchste Priorität in das kontinuierliche Verfolgen des Kerngeschäfts der Stiftung, Ferien- und Freizeitangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen. Darüber hinaus führte er die Stiftung auf neue Wege. Mit der Erweiterung des Stiftungszweckes fördert die Stiftung nun auch vermehrt das Ziel der Teilhabe, um damit dem Inklusionsgedanken Gewicht zu geben.